Es grüßt euer Mastering-Studio aus Magdeburg!

Freunde des gepflegten Sounds, egal ob Proberaumhocker, Duschtenor, Flitzefinger, Hardcoreshouter, Stubenpianist, Metalkutte, Jazzfreak, Reggeaman, Wohnzimmer-DJ oder Livesau, brauchen irgendwann mal ein Mastering, wenn ihr reich und berühmt werden wollt.  

 

Euch kann geholfen werden.

 

kabelsalat spitzt die Ohren, ist gespannt auf eure Mixes und versucht das Beste herauszuholen. Sound sells. Das ganze geschieht momentan mittels reinem Digitalmastering, also alles in the Box. Analoges Outboard wird irgendwann folgen. Ach so, und denkt dran: "Shit in, Shit out" - Mastering ist keine Hexerei, also immer schön Mühe geben beim Arrangieren, Recorden und Mischen. Dann klappts auch mit dem Nachbarn ;-)

 

Schön, dass ihr hier seid.


Das aktuelle Machwerk

Den Rest findet ihr im Sound-Archiv.


Tonträger

Veröffentlichungen hängen ganz von den Bands und Musikern ab. Sie entscheiden, ob sie ihre Aufnahmen publik machen wollen oder eben nicht. Hier findet ihr die Scheiben, auf denen der kabelsalat-Sound bisher offiziell dabei ist.


Zur allgemeinen Beachtung

Jaja, ist schon okay. Kein Mensch hat heute noch Bock, sich längere Texte im Internet durchzulesen. Wer gute Musik haben will, sollte hier mal eine kleine Ausnahme machen:

 

Korrekterweise heißt es Pre-Mastering. Pre-Mastering ist musikproduktionstechnisch der letzte Arbeitsschritt, der Änderungen am Audiomaterial selbst vornimmt. Danach kommt das eigentliche Mastering, nämlich das Herstellen des Glasmasters für das CD-Presswerk oder der Matrize für Vinyl als eher technischem Schritt. Wohl aus Faulheit hat es sich aber eingebürgert, beim Wort Pre-Mastering das "Pre" wegzulassen und dazu einfach "Mastering" zu sagen. Damit steigt zwar die Verwechslungsgefahr, aber jetzt ist doch alles klar.

 

Voraussetzungen?

Mastering ist in der Regel Summenbearbeitung. Dass heißt, eure editierten und gemischten Songs müssen als Stereo-Mix vorliegen. Folgende Punkte solltet ihr für ein erfolgreiches Mastering beachten:

  • Dateiformat Wave 24bit aufwärts oder Aif
  • ausreichend Headroom lassen
  • kein Clipping, kein Dithering
  • Intros/Outros unbearbeitet lassen
  • keine Fades, genügend Vor- und Auslaufzeit
  • keine Master-Loudness ("Lautmacher" wie Finalizer, Maximizer etc. weglassen)

Mastering von Stems
Heimatsprachlich: Mastering von Stereo-Subgruppen. Ich habe dazu ein eher gespaltenes Verhältnis. Für mich macht das Mastern von maximal zwei Stems Sinn:

  1. den Vocals und
  2. der restlichen Mucke

Diese Aufteilung ist okay, da es beim Kampf um Panorama oft passiert, dass die Vocals in der Mitte "verschwinden", wenn sie im Mix nicht laut genug waren. Diese noch separat nachregeln zu können, ist also von Vorteil.

Eine größere Anzahl von Stems halte ich für Quatsch. Denn dann begibt man sich in eine Sphäre zwischen Mix und Mastering und stellt im Grunde den Job des Misch-Menschen in Frage. Dieser hat ja im Dialog mit den Musikern versucht, einen möglichst ausgewogenen Mix hinzubekommen. Diese Vorarbeit würde ich zerstören, wenn ich anfange, an den einzelnen Stems herumzudrehen.

Beim Mastering geht es darum, Resonanzen zu entfernen, für Transparenz und Ortbarkeit zu sorgen, die Stereobreite aufzupolieren und allen Songs einen gleich gut sitzenden Anzug zu schneidern. Am Ende dann kommt erst das Lautmachen. Okay, klingt etwas philosophisch - aber so ist das nun mal.

 

Zur Schallplatte

Da sich ja Tonträger aus Polyvinylchlorid seit geraumer Zeit größter Beliebtheit erfreuen, hier ein paar Worte zum Mastering für Vinyl:

  1. Ein Vinyl-Master klingt im direkten Vergleich mit einem Master für CD - sagen wir - ein klein wenig "dünn". Nicht wie gewohnt "fett", sondern eher in den Bässen, Tiefmitten und Höhen etwas zurückhaltender. Das ist dem Wiedergabespektrum von Plasteplatten geschuldet. Also nicht wundern. Generell tut Vinyl-Mastern ein High-Cut bei ca. 16/17 khz, etwas weniger Panorama, eine korrekte Monomitte bis ca. 250/300 hz und ein Low-Cut bei ca. 40 hz ganz gut.
  2. Die Wiedergabequalität einer Schallplatte nimmt nach innen hin ab - besonders in den Hochmitten/Höhen. Soll heißen, die Hits sollten also immer außen am Anfang pro Seite liegen. Mittels EQ kann eine Anpassung vorgenommen werden, damit alle Songs in den Höhen in etwa gleich wegkommen. Deshalb ist es tödlich für jedes Vinyl-Mastering, wenn die Band dann mittendrin noch auf die Idee kommt, die Song-Reihenfolge zu tauschen. Dann kann man im Grunde neu anfangen, da ja bei Vinyl, im Gegensatz zum CD-Mastering, das EQ-Setting stark von der Position des Tracks im Set abhängt. Also: Vorher Klarheit schaffen, die Reihenfolge muss stehen.
  3. Im Unterschied zum CD-Master müssen Pausen zwischen den Songs immer Bestandteil der Songs selbst sein, also am Ende oder Anfang als Stille eingefügt werden. Damit man die Plattennadel auch mal zwischen die Songs setzen kann, sind ca. 2 Sekunden Pause okay.
  4. Die Lautheit der Songs hängt von der Länge des Audiomaterials ab. Generell gilt, dass lautere Audiosignale eine tiefer geschnittene Rille im Vinyl benötigen. Das verbraucht Material und da setzen die üblichen Vinylmaße natürliche Grenzen, heißt:

    12" ca. 25 Minuten pro Seite
    10" ca. 16 Minuten pro Seite
    7"    ca. 5 Minuten pro Seite

    Alles, was über diese Spiellängen hinausgeht, geht nur leiser. Innerhalb dieses Rahmens kann im Grunde volle Kante gefahren werden (unter Beachtung des Punkt 1). Bands, die also vorhaben, dem "loudness war" zu fröhnen und eine bis unter die Decke genagelte Produktion unbedingt für nötig halten, sollten sich eine VÖ über Vinyl also nochmal durch den Kopf gehen lassen. 

Und sonst?

Referenzsongs sind erwünscht. Diese stellen eine nicht zu unterschätzende Orientierungsquelle dar. Außerdem ist eure Wahl der geplanten Veröffentlichung wichtig: Soll's CD, Vinyl oder Mp3 werden? Je nachdem muss das beim Mastering Beachtung finden. Sollte eurer Mix "gar nicht gehen", sagt kabelsalat Bescheid. In diesem Fall müsst ihr nochmal an die Regler ran. Fade-Ins, Fade-Outs, Überblendungen zwischen Titeln können gesetzt werden, Pausen zwischen den Songs werden bearbeitet. Am Ende erhaltet ihr eure fertigen Master im handelsüblichen 16bit/44,1khz-Wave-Format.


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